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Krankheit & Pflege

Beratung bei Krankheit & Pflege

Als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Pflegerecht mit Kanzlei im Bezirk Düsseldorf berate ich Sie bei Fragen zu Besuchsrechten in Pflegeheimen vor dem Hintergrund er Corona-Pandemie, Pflegegrad, Arbeitsunfällen, Krankengeld, Schwerbehinderung und Rente.

Ich unterstütze Sie bei der Antragstellung bei den Behörden und vertrete Sie auch im Widerspruchs- oder Klageverfahren vor den Sozialgerichten.

  • Sie möchten Ihr Besuchsrecht bei Ihrem Angehörigen im Pflegeheim durchsetzen?
  • Sie haben Anspruch auf Krankengeld?
  • Sie haben Fragen zur Behandlung, die von Ihrer Krankenversicherung nicht übernommen wurden?
  • Sie möchten einen Pflegegrad beantragen oder sind mit der Einstufung des Pflegegrades unzufrieden?
  • Sie hatten einen Arbeitsunfall und wollen Ihre Rechte erfahren?
  • Sie müssen in die ambulante oder stationäre Reha?

Pflegerecht & Betreuung

Sie sind Unternehmer, Betreiber, Träger von

  • ambulanten Pflegedienstleistungen
  • Betreutes Wohnen
  • stationären Pflegeheimen
  • Altenpflege
  • Wohngemeinschaften

Wir bieten Vertragsprüfungen von ambulanten wie stationären Pflegeverträgen an. Viele Streitigkeiten und Probleme mit Pflegedienst oder Einrichtungen lassen sich vermeiden. Wir unterstützen Sie bei der Transparenz Ihrer Leistungen!

Wir beraten Sie beim

  • Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG)
  • Ordnungsrecht (Landesheimgesetze und Verordnungen)
  • Sozialrecht (SGB XI und SGB XII)

Die Kanzlei Fösken berät Leistungserbringer und vertritt die Leistungserbringer gegenüber den Kranken- und Pflegekassen, Sozialhilfeträgern sowie der Heimaufsicht. Wir überarbeiten für Sie Wohn- und Betreuungsverträge nach dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG). 

Wir unterstützen Bewohnerinnen und Bewohner, gesetzliche Betreuer und Vorsorgebevollmächtigte bei der Durchsetzung von Kostenübernahmen oder Höherstufungen für Bewohner und Bewohnerinnen gegenüber den Kostenträgern sowie bei häuslicher Krankenpflege ambulant und stationär

Unsere Leistungen:

  • Vergütungsansprüche der Leistungserbringer aus dem SGB V, SGB XI und SGB XII
  • Beratung und Vertretung von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen (häusliche Krankenpflege, stat. Pflegeeinrichtungen, Hospize, Betreutes Wohnen, Behindertenhilfeeinrichtungen, Altenpflege)
  • Pflegevertragsrecht, Heimvertragsrecht, Wohn-und Betreuungsverträge, Bundesteilhabegesetz
  • Beratung für ambulant betreute Wohngemeinschaften (Wohngruppenzuschlag)

Schwerbehinderung & Rente

  • Sie möchten vorzeitig in die Altersrente?
  • Sie kämpfen um die Anerkennung Ihrer Schwerbehinderung?
  • Ihr Antrag auf Erwerbsminderungsrente wurde abgelehnt?

Wir bieten Ihnen – kurzfristig eine Beratung per Telefon oder per Video an. Wir bieten im ersten Schritt eine kostenlose Ersteinschätzung. Anschließend vereinbaren wir gerne mit Ihnen eine Erstberatungsstunde – je nach Aufwand – zwischen 49,00 EUR und max. 190,00 EUR netto zzgl. 19% MwSt..  

Wie kann Pflege beantragt werden?

Mithilfe der fünf Pflegegrade wird ausgedrückt, wie viel Hilfe ein pflegedürftiger Mensch im Alltag benötigt. Der Pflegegrad ist daher ein juristisches Mittel, mit dem die Pflegebedürftigkeit von Betroffenen eingestuft wird. An diese Pflegegrade sind die Leistungen der Pflegeversicherung gekoppelt. Nur mit dem Pflegegrad können Leistungen von der Pflegekasse bewilligt werden. Je höher der Pflegegrad ist, desto mehr Leistungen werden aufgrund der höheren Pflegebedürftigkeit beantragt werden.

Grad der Selbstständigkeit ermitteln

Den Pflegegrad erhalten Pflegebedürftige bereits, wenn sie in einigen Tätigkeiten im Alltag Hilfe benötigen. Beim Pflegegrad 1 können Hilfen beispielsweise bei der Haushaltsführung (Putzen, Kochen, An-und Ausziehen, behördliche Angelegenheiten) beantragt werden. Entscheidendes Kriterium für den Erhalt eines Pflegegrads ist die Einschränkung der Selbstständigkeit. Die Reduzierung der Selbstständigkeit im Alltag kann viele Facetten des Lebens umfassen wie eingeschränkte Mobilität, Selbstversorgung oder eingeschränkte kognitive und kommunikative Fähigkeiten. Mit einem Punktesystem wird in unterschiedlichen Modulen bewertet, wie selbstständig die betroffene Person ist, die dann gewichtet addiert werden.

Wie wird der Antrag gestellt?

Das Antragsdatum ist entscheidend für den Bezug der Pflegeleistungen. Deshalb ist der Antrag so früh wie möglich zu stellen. Die Leistungen der Pflegekasse werden rückwirkend nur bis zum Antragsdatum bewilligt.

Einen vorgeschriebenen Weg für die Stellung des Antrags gibt es nicht. Die Anträge sind bei der Krankenkasse/Pflegekasse erhältlich. Wichtig ist, dass der Antrag entweder vom Pflegebedürftigem selbst oder von einer Person mit entsprechender Vollmacht (z. B. Vorsorgevollmacht, gesetzlicher Betreuer) ausgefüllt und eingereicht wird. Wir helfen Ihnen dabei gerne weiter. Auch können wir für Sie als gesetzlicher Betreuer agieren, wenn Sie Ihre Angehörige nicht mit dieser Tätigkeit beauftragen möchten.

Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK/MD)

Nach Eingang des Antrags wird bei gesetzlich Pflegeversicherten regelmäßig der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) mit einer Begutachtung beauftragt. Ein entsprechender Mitarbeiter wird einen Termin mit dem Pflegebedürftigen vereinbaren. Wichtig ist, dass an diesem Termin ein Angehöriger bzw. andere vertraute Personen anwesend sind, damit die Pflegebedürftigkeit – auch aus Sicht eines Dritten – gegenüber dem MDK dargestellt wird.  Bei diesem Termin ermittelt der Gutachter die körperliche und geistige Verfassung des Pflegebedürftigen in verschiedenen Bereichen durch Punktevergabe nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA).

Je nach dem Ergebnis des Pflegegrades besteht die Möglichkeit Widerspruch innerhalb von vier Wochen einzulegen. Die Begründung kann anschließend erfolgen.

Pflegegeld

Pflegegeld ist eine Geldleistung, die pflegebedürfte Personen zur freien Verfügung erhalten. Es wird gezahlt, wenn der pflegebedürftige Mensch zu Hause gepflegt wird und mindestens den Pflegegrad 2 hat. Abhängig vom Pflegegrad erhalten Pflegebedürftige zwischen 316 Euro und 901 Euro pro Monat. Mit dem Pflegegeld soll die häusliche Pflege sichergestellt werden. In der Regel honorieren Pflegebedürftige damit den Aufwand und den Einsatz von pflegenden Angehörigen, Bekannten oder Freunden für ihre tägliche häusliche Pflege und Betreuung.

Pflegesachleistungen

Dies umfasst Dienstleistungen wie mobile Pflegedienste. Da pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich zu Hause gepflegt werden soll, übernimmt die Pflegekasse bei den Pflegesachleistungen die Kosten für körperbezogene Pflegemaßnahmen, pflegerische Betreuungsmaßnahmen oder Hilfen bei der Haushaltsführung. Die Leistungen werden direkt erbracht und über die Pflegekasse abgerechnet. Abhängig vom Pflegegrad kann häusliche Pflegehilfe beantragt werden.

Entlastungsbeitrag

Zusätzlich können Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad den sog. Entlastungsbeitrag beantragen, mit dem zum Zweck der Entlastung der Angehörigen z. B. Kurzzeitpflege, die Unterstützung eines Pflegedienstes oder Angebote zur Unterstützung im Alltag finanziert werden kann. Gegen Vorlage eines geeigneten Nachweises erhalten Pflegebedürftige max. 125 Euro pro Monat.

Barrierefreie Umbauten und Hilfsmittel

Pflegebedürftige erhalten pro Monat 40 Euro für Pflegehilfsmittel, die im Alltag verbraucht werden, wie z. B. Windeln, Desinfektionsmittel oder Einweghandschuhe.

Damit pflegebedürftige Menschen zu Hause soweit wie möglich selbstständig leben bzw. gepflegt werden können, besteht die Möglichkeit bis zu 4000 Euro pro Jahr für Maßnahmen zu erhalten, die das Wohnumfeld verbessern, wie etwa ein nötiger barrierefreier Umbau.

Sind pflegende Angehörige nicht mehr bzw. nur noch teilweise berufstätig, zahlt die Pflegeversicherung Beiträge zur Sozialversicherung. Die Angehörige sind bei der Pflege gesetzlich unfallversichert.

Medizin & Krankenversicherung

Wir beraten Sie auch bei Rechtsfragen zum Versicherungsvertrag. Wir stehen Versicherungsnehmern engagiert mit Rat und Tat zur Seite.Wir helfen Patienten bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegenüber den Krankenversicherungen.

Ich biete Ihnen kostenlos ein erstes telefonisches Informationsgespräch für Ihr Anliegen! Meine Berufserfahrungen beruhen auf einer langjährigen beruflichen Tätigkeit im Gesundheitssektor.

Sie erreichen mich in der Kanzlei im Bezirk Düsseldorf unter 02131 – 9953447 zw. 09:00 und 17:00 Uhr werktags.