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Pflege & Medizin

Rechtsanwältin für Arbeit, Pflege, Medizin, Vertrag & Gewerbe mit Kanzlei im Regierungsbezirk Düsseldorf mit langjährigen Erfahrungen im Gesundheitssektor und in der freien Wirtschaft.

Ich unterstütze Sie bei der Antragstellung bei den Behörden und vertrete Sie auch im Widerspruchs- oder Klageverfahren gegenüber den Behörden, öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Zivilgerichten, Arbeitsgerichten, Sozialgerichten sowie Verwaltungsgerichten.

Sie sind Unternehmer, Betreiber, Träger von

  • ambulanten Pflegedienstleistungen
  • Betreutes Wohnen
  • stationären Pflegeheimen
  • Altenpflege
  • Wohngemeinschaften

Wir bieten Vertragsprüfungen von ambulanten wie stationären Pflegeverträgen an. Viele Streitigkeiten und Probleme mit Pflegedienst oder Einrichtungen lassen sich vermeiden. Wir unterstützen Sie bei der Transparenz Ihrer Leistungen. Wir prüfen Ihre Verträge!

Die Kanzlei Fösken berät Leistungserbringer und vertritt die Leistungserbringer gegenüber den Kranken- und Pflegekassen, Sozialhilfeträgern sowie der Heimaufsicht. Wir überarbeiten für Sie Wohn- und Betreuungsverträge nach dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG). 

Unsere Leistungen:

  • Durchsetzung von Vergütungsansprüchen  (SGB V, SGB XI und SGB XII)
  • Beratung und Vertretung von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen (häusliche Krankenpflege, stat. Pflegeeinrichtungen, Hospize, Betreutes Wohnen, Behindertenhilfeeinrichtungen, Altenpflege)
  • Pflegevertragsrecht, Heimvertragsrecht, Wohn-und Betreuungsverträge, Bundesteilhabegesetz
  • Beratung für ambulant betreute Wohngemeinschaften (Wohngruppenzuschlag)

Schwerbehinderung & Rente

  • Sie möchten vorzeitig in die Altersrente?
  • Sie kämpfen um die Anerkennung Ihrer Schwerbehinderung?
  • Ihr Antrag auf Erwerbsminderungsrente wurde abgelehnt?

Wir  vereinbaren mit Ihnen gerne eine Erstberatung – je nach Aufwand – von bis max. 190,00 EUR netto zzgl. 19% MwSt..  

Pflege und Pflegeunterstützungsgeld für Angehörige

Mithilfe der fünf Pflegegrade wird ausgedrückt, wieviel Hilfe ein pflegedürftiger Mensch im Alltag benötigt. Der Pflegegrad ist daher ein juristisches Mittel, mit dem die Pflegebedürftigkeit von Betroffenen eingestuft wird. An diese Pflegegrade sind die Leistungen der Pflegeversicherung gekoppelt. Nur mit dem Pflegegrad können Leistungen von der Pflegekasse bewilligt werden. Je höher der Pflegegrad ist, desto mehr Leistungen werden aufgrund der höheren Pflegebedürftigkeit beantragt werden.

20 Tage bis 31.12.2021 – Freistellung von der Arbeit

Arbeinehmer erhalten 10 Tage – in der Corona-Pandemie bis 31.12.2021 bis zu 20 Tagen – Freistellung von der Arbeit, wenn Sie in einer akuten Pflegesituation Ihre Anhörigen unterstützen möchten.  Sie erhalten in dieser Zeit eine Lohnersatzleistung in Höhe von 90 % des Nettolohns, teils auch 100 % des Nettolohns.  Diese wird auf Antrag von der Pflegekasse bzw. der privaten Pflegeversicherung des Pflegebedürftigen gewährt. Sobald die Pflegesituation sich anbahnt, stellen Sie bitte unverzüglich einen Antrag mit ärztlicher Bescheinigung, die dies dokumentiert und zeigen Ihrem Arbeitgeber an, wann Sie die Freitstellung nehmen möchten. Auch die Bescheinigung zum Pflegeunterstützungsgeld müssen Sie Ihrem Arbeitgeber vorlegen.

Pflegegrad ermitteln – aber wie?

Den Pflegegrad erhalten Pflegebedürftige bereits, wenn Sie in einigen Tätigkeiten im Alltag Hilfe erforderlich. Beim Pflegegrad 1 können Hilfen beispielsweise bei der Haushaltsführung (Putzen, Kochen, An-und Ausziehen, behördliche Angelegenheiten) beantragt werden. Entscheidendes Kriterium für den Erhalt eines Pflegegrads ist die Einschränkung der Selbstständigkeit. Die Reduzierung der Selbstständigkeit im Alltag kann viele Facetten des Lebens umfassen wie eingeschränkte Mobilität, Selbstversorgung oder eingeschränkte kognitive und kommunikative Fähigkeiten. Mit einem Punktesystem wird in unterschiedlichen Modulen bewertet, wie selbstständig die betroffene Person ist, die dann gewichtet addiert werden.

Wie wird der Antrag gestellt?

Das Antragsdatum ist entscheidend für den Bezug der Pflegeleistungen. Deshalb ist der Antrag so früh wie möglich zu stellen. Die Leistungen der Pflegekasse werden rückwirkend nur bis zum Antragsdatum bewilligt.

Einen vorgeschriebenen Weg für die Stellung des Antrags gibt es nicht. Die Anträge sind bei der Krankenkasse/Pflegekasse erhältlich. Wichtig ist, dass der Antrag entweder vom Pflegebedürftigem selbst oder von einer Person mit entsprechender Vollmacht (z. B. Vorsorgevollmacht, gesetzlicher Betreuer) ausgefüllt und eingereicht wird.

Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK/MD)

Nach Eingang des Antrags wird bei gesetzlich Pflegeversicherten regelmäßig der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MD) mit einer Begutachtung beauftragt. Ein entsprechender Mitarbeiter wird einen Termin mit dem Pflegebedürftigen vereinbaren. Wichtig ist, dass an diesem Termin ein Angehöriger bzw. andere vertraute Personen anwesend sind, damit die Pflegebedürftigkeit – auch aus Sicht eines Dritten – gegenüber dem MD dargestellt wird.  Bei diesem Termin ermittelt der Gutachter die körperliche und geistige Verfassung des Pflegebedürftigen in verschiedenen Bereichen durch Punktevergabe nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA).

Je nach dem Ergebnis des Pflegegrades besteht die Möglichkeit Widerspruch innerhalb von vier Wochen einzulegen. Die Begründung kann anschließend erfolgen.

Medizin & Krankenversicherung

Wir beraten Sie auch bei Rechtsfragen zu Ihren Ansprüchen gegenüber den Krankenversicheurngen, Unfallversicherungen, Berufsgenossenschaften. Wir beraten, wenn Sie als Patient annehmen, es liege ein Aufklärungs-, Diagnose-, sowie Behandlungsfehler vor. Wir gehen mit Ihnen gemeinsam die rechtlichen Schritte durch, damit Sie eine Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen haben. Die Akteneinsicht ist dafür von enormer Bedeutung. Nehmen Sie als Patient Ihre Rechte wahr und beantragen Sie Akteneinsicht!

Wir stehen Versicherungsnehmern engagiert mit Rat und Tat zur Seite. Wir helfen Patienten bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegenüber den Versicherern.

Meine Berufserfahrungen beruhen auf einer langjährigen beruflichen Tätigkeit im Gesundheitssektor. Sie erreichen mich in der Kanzlei im Bezirk Düsseldorf unter 02131 – 9953447 zw. 09:00 und 17:00 Uhr werktags.